Gynäkologische Vorsorge Premium
Umfassende gynäkologische Vorsorge mit modernster Diagnostik – ausschließlich für Selbstzahler und Privatversicherte.
ℹ️ Wichtiger Hinweis: Wir besitzen keinen Kassensitz für Gynäkologie. Diese Leistung ist ausschließlich für Selbstzahler und Privatversicherte verfügbar.
Die Früherkennung von Gebärmutterhals-, Eierstock- und Brustkrebs rettet Leben. Unsere Premium-Vorsorge geht weit über die gesetzlichen Kassenleistungen hinaus: Hochauflösender Ultraschall, HPV-Test, Dünnschicht-Zytologie und individuelle Beratung – für maximale Sicherheit und Ihre Gesundheit. Mit schnelleren Terminen und ausführlicher Beratungszeit.
Für wen ist Gynäkologische Vorsorge Premium sinnvoll?
Was umfasst die Premium-Vorsorge?
Unsere Premium-Vorsorge beginnt mit einem ausführlichen Gespräch von 15–20 Minuten, in dem wir Ihren Zyklus, eventuelle Beschwerden und Ihre Familiengeschichte besprechen. Wir erstellen eine individuelle Risikoabschätzung und beraten Sie zu Verhütung, Wechseljahren und Sexualität.
Die gynäkologische Untersuchung umfasst die Inspektion von Vulva, Scheide und Gebärmutterhals sowie eine gründliche Tastuntersuchung vaginal und rektal. Mit der Spekulumuntersuchung erhalten wir einen vollständigen Überblick über Ihre gynäkologische Gesundheit.
Für die erweiterte Krebsfrüherkennung setzen wir modernste Methoden ein: Die Dünnschicht-Zytologie (ThinPrep) ist deutlich sensitiver als ein herkömmlicher Pap-Abstrich. Der HPV-Test auf High-Risk-Typen erkennt frühzeitig Erreger von Gebärmutterhalskrebs. Mit dem Vaginal-Ultraschall beurteilen wir Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter. Die Tastuntersuchung der Brust sowie eine ausführliche Beratung zu Brustgesundheit sind fester Bestandteil unserer Untersuchung.
Optional bieten wir ein Chlamydien-Screening für junge Frauen unter 25 Jahren, Hormondiagnostik bei Zyklusstörungen oder in den Wechseljahren sowie ein umfassendes STI-Screening auf Geschlechtskrankheiten an.
Premium vs. Kassenleistung – der Unterschied
Im Vergleich zur gesetzlichen Krebsfrüherkennung (GKV) bietet unsere Premium-Vorsorge für Selbstzahler und Privatversicherte deutlich mehr Sicherheit und Komfort:
| Leistung | GKV (Kasse) | Premium (Selbstzahler/PKV) |
|---|---|---|
| Abstrich (PAP-Test) | ✅ ab 20 Jahren, jährlich bis 34, danach alle 3 Jahre | ✅ jährlich, Dünnschicht-Zytologie (genauer) |
| HPV-Test | ✅ ab 35 Jahren, alle 3 Jahre (kombiniert mit PAP) | ✅ jährlich, ab 25 Jahren |
| Tastuntersuchung Brust & Lymphknoten | ✅ ab 30 Jahren, jährlich | ✅ jährlich, ausführlicher |
| Vaginaler Ultraschall (Gebärmutter, Eierstöcke) | ❌ nur bei Verdacht | ✅ immer, hochauflösend |
| Beratung zu Brustgesundheit & Tastuntersuchung | begrenzt | ✅ ausführliche Beratung und Untersuchung |
| Chlamydien-Test | ✅ bis 25 Jahre, jährlich | ✅ auf Wunsch, in jedem Alter |
| Beratungszeit | ~5–10 Minuten | 30–45 Minuten, individuelle Beratung |
| Wartezeit auf Termin | oft mehrere Wochen | kurzfristig verfügbar |
HPV-Infektion: Ursache von Gebärmutterhalskrebs
Humane Papillomviren (HPV) sind die häufigste sexuell übertragbare Infektion. Von über 100 verschiedenen Typen gelten 14 als Hochrisiko-Typen, darunter HPV 16, 18, 31 und 33. Diese High-Risk-Typen sind für 99% aller Gebärmutterhalskrebse verantwortlich.
Die HPV-Impfung wird für Mädchen und Jungen ab 9 Jahren empfohlen – idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Sie schützt vor HPV 16 und 18, die 70% der Gebärmutterhalskrebse verursachen, sowie vor HPV 6 und 11, den Hauptverursachern von Feigwarzen. Auch nach einer Infektion kann die Impfung sinnvoll sein, da sie vor anderen HPV-Typen schützt.
In der Vorsorge empfehlen wir den HPV-Test ab 30–35 Jahren, wenn die häufigste Infektionszeit vorüber ist. Bei positivem HPV-Test erfolgt eine engmaschige Kontrolle und gegebenenfalls eine Kolposkopie (Lupenuntersuchung). Bei hochgradigem Befund kann eine Konisation – die operative Entfernung von Gewebe – notwendig werden.
Sinnvolle Kombinationen
Diese Therapie lässt sich ideal mit anderen regenerativen Verfahren kombinieren:
Häufige Fragen
Ärztlicher Hinweis
Die gynäkologische Vorsorge ist keine Therapie, sondern dient der Früherkennung. Bei Auffälligkeiten sind weitere Abklärungen (z.B. Kolposkopie, Biopsie) und ggf. Therapie erforderlich.
Therapie starten
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